Sonntag, 26. Juni 2011

Das Leben - ein Wunder

"Und auch wenn die Berechnung des Urknalls bemerkenswert ist, ist sie trivial, verglichen mit dem Wunder des Lebens. Und das Verständnis des Ersteren ist keine Garantie dafür, dass man auch das Letztere begreifen wird." (James Le Fanu)

Neulich liess mich eine spannende Lektüre mal wieder über das Wunder des Lebens staunen. Im Artikel "Das Ende der Wissenschaft"* schildert James Le Fanu in der NZZ am Sonntag (Ausgabe vom 19. Juni 2011) eindrücklich, dass wir trotz enormem Wissen eigentlich sehr wenig wissen: "Hat die Wissenschaft bisher unseren Blick geweitet, stizt sie nun selbst in der Klemme. Gefangen zwischen den grossen intellektuellen Errungenschaften und der offensichtlichen Unerforschbarkeit des Lebens und des menschlichen Geistes."

"Die Schlussfolgerung muss lauten: Während es vielleicht möglich ist, den physischen Aufbau des Gehirns bis aufs Atom genau zu erforschen, bleibt sein «Produkt» weiterhin ein ungelöstes Rätsel. Gemeint sind die grossen Geheimnisse des Verstandes: die Selbstwahrnehmung, der freie Wille, das Gedächtnis, die Gabe der Vernunft und der Vorstellungskraft und die eigene Identität, die sich verändert und reift mit der Zeit und doch dieselbe bleibt."

Auch wenn wir vielleicht das Wunder "LEBEN" nie wissenschaftlich erfassen können, so wünsche ich uns, dass wir das Geheimnis unseres eigenen Lebens entdecken, entfalten und geniessen. Das Leben ist ein Geschenk, das vielleicht nicht begriffen, sicher aber gestaltet werden kann. Dabei den im Auge zu behalten, der dieses Wunder erfunden hat, macht das Ganze aus meiner Sicht noch reicher.


*Englischer Originaltext: Science’s dead end

Dienstag, 7. Juni 2011

NEWS: LiB-Newsletter (Juni 2011)

Der einzige Weg, auf dem man nicht überholt werden kann,
ist der eigene Weg.
Marlon Brando, amerikanischer Schauspieler, 1924 – 2004

Mit unseren Angeboten unterstützen wir Sie als Einzelperson oder als Organisation darin, Ihren eigenen Weg zu entdecken und zu gehen: Ob Sie in einem Life-Coaching Ihren Nordstern zum Leuchten bringen, an einem Timeout-Weekend neue Kraft tanken, das Puppenspiel als Kommunikationsinstrument für Ihr Engagement in Schule, Therapie oder Betreuung kennen lernen oder ob Sie Brigä & Adonette für einen kreativen Farbtupfer Ihres Anlasses engagieren – Eines bleibt sich gleich: Sie werden erleben, dass es unsere Leidenschaft ist, unsere Talente und Kompetenzen einzusetzen, um Sie auf Ihrem eigenen Weg zu unterstützen!


Den eigenen Weg finden – z.B. am Timeout-Weekend für Frauen
Wie kann ich trotz hektischem Alltag Gelassenheit bewahren oder neu gewinnen? Um diese Herausforderung geht es beim diesjährigen Timeout-Weekend für Frauen. Unter dem Motto „Gut ist gut genug“ laden wir Sie zu einer kurzen, aber kraftvollen Auszeit in die angenehme Umgebung vom Zentrum Ländli am Ägerisee ein.
Termin: Sa + So, 5. + 6. Nov. 2011
Die Erfahrung zeigt: Bereits ein Kurz-Timeout kann Wunder wirken! Weitere Infos / Anmeldung
Übrigens: Wer sich bis zum 31. Juli anmeldet, profitiert vom günstigeren Seminarpreis!


Familienfreizeit mit Brigä & Adonette
„Könnt ihr nicht auch mal ein Timeout-Weekend für die ganze Familie anbieten?“ „Doch, können wir!“ Diesen Herbst ist es soweit: Eine schöne Umgebung (über dem Thunersee), ein abwechslungsreiches Programm, Inputs zu einem Leben in Balance und natürlich Geschichten von Brigä & Adonette – das ist unsere Auszeit für die ganze Familie. Weiter lesen / Anmeldung



Gönnen Sie sich eine Pause – buchen Sie jetzt ein Timeout!
Beim letzten Timeout-Weekend für Paare beschäftigten sich 17 Paare unter dem Motto „Hilf mir, dich zu verstehen!“ mit einer positiven Paar-Kommunikation. Im Motivations-Blog von Stefan Gerber finden Sie einige Anregungen zu diesem Thema und Gedanken zu einem Leben in Balance. Unsere Timeout-Weekends im Überblick: Flyer „Gönnen Sie sich eine Pause!



Advent, Advent…
Noch dauert es ein Weilchen, doch in sechs Monaten ist schon wieder Adventszeit. Planen Sie einen speziellen Adventsanlass an Ihrer Schule oder in Ihrer Organisation? Wir haben verschiedene kreative Adventsprogramme für Kinder, Familien oder Erwachsene.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Gerne stellen wir Ihnen weitere Infos zu.

Freitag, 27. Mai 2011

Verständnis zeigen

Gute Kommunikation beginnt beim guten Zuhören!

Man sagt: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“. Selbstverständlich gibt es auch eine falsche Art zu schweigen. Gerade in einer Partnerschaft kann das „falsche Schweigen“ sehr grossen Schaden anrichten.

Wie schweigen wir also richtig? Wie kann zuhören gelingen?

  • Erster und wohl schwierigster Punkt: ungeteiltes Zuhören!
    Heisst: Zeitung ablegen, Finger von der Tastatur, Handy bleibt in Tasche, keine Diskussionen mit den Kids, nicht in der Wohnung umherirren….

  • Dem anderen Raum (Zeit) geben: sich richtig ausdrücken zu können, braucht Zeit, ist kaum zwischen Tür und Angel möglich. Das heisst: Nicht „nervösele“, nicht ins Wort fallen, kein Zeitdruck. Und wenn es mal doch mehr Zeit braucht, als vorhanden ist => Termin abmachen, konkret (nicht: später mal).

  • Wache Gedanken: Man spricht von „aktivem Zuhören“. Das meint: Ich bin nicht nur physisch da, sondern auch mit meinen Gedanken. Ich folge deinen Ausführungen, versuche dich zu verstehen und zeige dir, dass ich ganz da bin (nicken, bestätigen, nachfragen).

  • Offenes Herz: Wir signalisieren dem Partner, dass es uns wichtig ist, zu erfahren, was ihn beschäftigt, was sie fühlt, wie es ihm/ihr geht.
    Es geht nicht nur um Verständnis (Kopf), sondern darum, sich einfühlen zu können und mit dem Herzen Anteil zu nehmen.

Wenn wir einander volle Aufmerksamkeit und echte Achtsamkeit schenken, ist das auch eine Form einer Liebeserklärung: Ich bin da für dich! DU bist mir wichtig!

Diese Gedanken stammen aus unserem Seminar "Hilf mir, dich zu verstehen!". Beim letzten Timeout-Weekend für Paare beschäftigten sich 17 Paare mit der Thematik positiven Paar-Kommunikation.

Ein erster Blogbeitrag zu diesem Thema finden Sie hier: Hilf mir, dich zu verstehen!

Samstag, 21. Mai 2011

NEWS: Weekend mit Adonette



Ein Timeout-Weekend für die ganze Familie


Seit Jahren bietet das Seeländer Ehepaar Brigitte & Stef Gerber alltagstaugliche Timeout-Weekends an.

In diesem Herbst führen die beiden nun erstmals ein Timeout-Weekend für Familien durch.


Diese Familienfreizeit wird von Brigä & Adonette mitgestaltet. Die in der ganzen Deutschschweiz bekannte und mehrfach ausgezeichnete Bauchrednerin Brigä und ihre vorwitzige Puppe Adonette werden auf ihre Weise den thematischen Schwerpunkt des Weekends, Leben

in Balance, beleuchten.


Neben den abwechslungsreichen Programmteilen für die ganze Familie (Spiele, Brigä & Adonette, Lagerfeuer...) gibt es spezielle Seminarblöcke für die Erwachsenen. Dort erhalten die Teilnehmenden Inputs um die eigene, gesunde Life-Balance zu finden.


Termin: Freitag, 16. September, ab 17 Uhr - Sonntag, 18. September 2011, ca. 16.00 Uhr

Ort: Ferienheim Bärgsunne, in Schwanden über dem Thunersee


Weitere Infos und Anmeldung via www.leben-in-balance.ch.


Dienstag, 3. Mai 2011

Keine Zeit?

Habe gerade einige gute Gedanken zu unserem Umgang mit dem kostbaren Gut Zeit gelesen.

Vielleicht inspiriert es auch noch andere, die sich ein Leben in gesunder Balance wünschen.

"Ob Job oder Freizeit: Wir sind Meister im 'Müssen', aber Anfänger im 'Einfach-sein-lassen'. Unser Nonstop-Engagement lässt uns keine Zeit darüber nachzudenken, ob das, was wir tun, wirklich sinnvoll ist. Es scheint, als seien wir so damit beschäftigt, das Wasser vom Boden aufzuwischen, dass wir nicht dazukommen, einfach den Wasserhahn abzudrehen."
(Quelle: simplify your time)

Samstag, 23. April 2011

Die Hoffnung, die mich trägt

Aber alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen,
bekommen neue Kraft.
Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen.
Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und sind nicht erschöpft.

(Die Bibel, Jesaja 40,31)

Meine Ostergedanken:

Ostern – ein Licht am Horizont
Ich glaube, dass es in jeder noch so ausweglosen Situation ein „Licht am Horizont“ gibt. Die Freunde von Jesus hätten damals ein starkes Licht gehabt: Jesus hat ihnen im voraus gesagt, dass er sterben wird, aber dann nach drei Tagen wieder auferstehen würde. Der Sonntag nach Karfreitag hätte für sie „Licht am Horizont“ sein können. Und heute kann Ostern für uns ein Licht am Horizont sein: Auch nach der dunkelsten Nacht wird es wieder hell. Die Hoffnungslosigkeit hat nicht das letzte Wort.


Ostern – Vertrauen auf Gottes Eingreifen
Es scheint, als hätten die Freunde von Jesus in ihrer misslichen Situation nach Karfreitag ihr Vertrauen auf Gottes Eingreifen verloren gehabt: Verängstigt, zurückgezogen, wahrscheinlich depressiv.
Gott griff trotzdem ein! Ostern wurde für die Jünger zum Beweis, dass Gott tatsächlich eingreift. Dass bei ihm nicht fertig ist, wenn alles aus ist.
Darum heisst Ostern für mich: Vertrauen auf Gottes Eingreifen. Das ist Hoffnung: Wenn wir am Ende sind, ist es Gott noch lange nicht.


Ostern – mehr als ein Symbol
Meine grösste Hoffnung und Zuversicht ist, dass Ostern mehr als ein Symbol ist. Der Mensch kommt mit Positivem Denken und mit einer fröhlichen Lebenseinstellung nach dem Motto „Nachem Räge schint d’Sunne“ weit.
Doch wo kann ich hingehen mit meiner tiefsten Verzweiflung? Wer heilt meine seelischen Wunden? Wer hilft mir, wenn ich selbst nicht mehr positiv denken kann?
An Karfreitag und Ostern hat Jesus möglich gemacht, was kein Mensch alleine geschafft hätte: Jesus hat den Weg zurück zum Vater im Himmel frei gemacht. Trotz all meiner Unheiligkeit kann ich vor den heiligen Gott treten, wenn ich mich auf Jesus berufe.

Donnerstag, 14. April 2011

Führen heisst, Verantwortung übernehmen.

"Jeder, der Verantwortung für andere hat oder anstrebt, ist nicht nur für seine Ziele und Absichten verantwortlich, sondern ebenso für die Folgen seines Handelns und seines Unterlassens. Je mehr ein Mensch Macht hat über andere, je mehr Einfluss er auf andere und deren Leben ausübt - als Vater oder Mutter, als Vorgesetzter, als Lehrer oder Journalist, als Unternehmer, Manager oder Politiker -, desto schwerer lastet auf ihm die Verantwortung für das Gemeinwohl, um so schwerer wiegen seine Pflichten." (Helmut Schmidt in "Ausser Dienst") Sind wir uns als Führungspersonen und als Eltern dieser Verantwortung bewusst? Ich hoffe es!